Radtrikot selbst gestalten
Radvereine wissen, dass sie in das Radfachgeschäft ihrer Wahl gehen müssen, um die Radtrikots ihrer Fahrer beflocken zu lassen. Diese Geschäfte verlangen eine Mindestbestellung von 12 Stück. Welche Möglichkeiten aber hat ein Radfahrer, der keinem Verein angehört und sich sein Radtrikot selbst gestalten möchte?
Diese Individualisten finden im Internet viele Firmen, die mehrere Trikotmaterialen und verschiedene Techniken der Beschriftungen anbieten. Bei den Materialen kann man zwischen Baumwolle, Polyester und Microfaser wählen. Es gibt zwei Techniken, die eine Beschriftung ermöglichen. Diese sind der direkte Flockdruck und der Transferdruck.
Beim direkten Flockdruckverfahren wird ein spezieller Kleber angebracht und darauf der Flock. Damit die einzelnen Fasern auch gerade fallen, wird die Metallplatte, die unter dem Trikot angebracht ist und die Flockvorrichtung unter Spannung gesetzt.
Durch den Transferdruck wird die Beflockung vorher auf eine Spezalfolie angebracht, diese ist auf der anderen Seite mit einem Spezialkleber beschichtet. Der Wunschdruck wird mit einem computergesteuerten Schneidplotter ausgeschnitten. Nun wird die Klebseite der Spezialfolie und das Trikot durch Hitzeeinwirkung verbunden.
Das Angebot ein Radtrikot selbst zu gestalten, ist vielfältig. Abgesehen von der Wahl des Anbieters, kann man sich für ein bestimmtes Trikotmaterial, das Traummotiv, die Wunschfarben und eine geeignete Beflockungstechnik entscheiden. Daher ist es auch ratsam mehrere Preis-Leistungs-Verhältnisse zu überprüfen. Eine kleine Hilfe wäre auch, die Gestaltung über eine Partnerseite online durchzuführen. Wer die Wahl hat, hat auch bekanntlich die Qual! Aber hat man einmal den idealen Anbieter gefunden, der den Auftrag perfekt erledigt, entfällt beim nächsten Mal die zeitraubende Suche!